Am Donnerstagmorgen führten 11 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Huglfing ihr Theaterstück „Der große Platsch“ vor. Das Stück handelt von einer Ente mit einem kaputten Fuß, welche im Stück als „lahme Ente“ bezeichnet wird, und von ihrem Freund, dem blinden Huhn. Die lahme Ente und das Huhn standen am Anfang des Stücks am Schwimmbad der Enten an. Die lahme Ente war noch nie schwimmen und das Huhn will nicht schwimmen gehen. Dem Huhn ist die Schlange vor dem Eingang zu lang und deshalb läuft es kurzerhand, mit der lahmen Ente im Schlepptau, an der Schlange vorbei. Vor dem Eingang werden die beiden aufgehalten und ihnen wird gesagt, dass sie sich wie alle anderen anstellen müssen. Das hinterhältige Huhn erzählt der Ente, welche die beiden nicht reinlässt, dass die lahme Ente behindert ist und sie von ihm begleitet werden müsse. Trotz aller Gegenwehr der anderen Enten geht das Huhn schlussendlich einfach ins Schwimmbad und zieht die lahme Ente, welcher das Ganze gar nicht gefällt, hinter sich her. Die lahme Ente findet es peinlich und fragt das Huhn, wie sie so andere Enten kennenlernen soll. Darauf antwortet das Huhn, dass sie diese nicht braucht, da ein blindes Huhn das Beste ist, was es gibt. Daraufhin lässt die lahme Ente das Huhn alleine und geht zu den anderen Enten. Aufgrund der schlechten Laune bei diesen tut sie so, als würde sie das Huhn nicht kennen. Als die lahme Ente zurückkommt, liegt das Huhn in einem Liegestuhl, umringt von anderen Enten. Sie erzählen ihr, dass sie herausgefunden haben, dass Hühner und Enten doch was gemeinsam haben, da sie beide aus Eiern kommen. Die lahme Ente will das Huhn mit nach Hause ziehen, doch es will nicht heim, da die anderen Enten es plötzlich mögen. Auf dem Weg raus aus dem Freibad sehen sie einen Kühlschrank und das Huhn öffnet ihn. Dafür wird es von allen Enten gefeiert, weil sich bis jetzt noch nie jemand getraut hatte, den Kühlschrank zu öffnen. Im Kühlschrank sind Erfrischungsgetränke und die Enten beschließen, eine Poolparty zu machen. Die lahme Ente wird als uncool abgestempelt, weil sie davor so getan hat, als würde sie das Huhn nicht kennen. Das macht das Huhn sauer und es verzeiht ihr aber. Nach der Poolparty kommt ein Gewitter. Danach stand die lahme Ente plötzlich auf dem Fünf-Meter-Brett und springt ins Wasser, obwohl alle sagen, dass es zu gefährlich sei. Für diese Aktion wird sie nun auch von den anderen Enten gefeiert und akzeptiert. Im Anschluss geht die lahme Ente zum Kühlschrank und findet darin das Huhn, welches dort sitzt, weil es sich so schlecht fühlt. Als die Ente ihm sagt, dass der Kühlschrank nur von außen aufgeht, ist das Huhn glücklich, dass die Ente es gerettet hat. Am Ende liegen sie sich in den Armen und die anderen Enten mögen sie jetzt so sehr, dass sie ihnen in Zukunft sogar Liegen freihalten werden. Das Stück endet damit, dass die lahme Ente dem Huhn sagt, dass ein blindes Huhn das Beste der Welt ist. Sie bringt ihm schwimmen bei und sie planen einen Ausflug ans Meer. Das Stück rund um das Thema Freundschaft kam auch beim gesamten Publikum sehr gut an.
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🔗Fotogalerie: Der große Platsch
Vincent Mair

