Unter dem Motto „Das ist doch der Gipfel” führten die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Burgenbach am 02.07. das Theaterstück „Mein König” auf. Nach nur 20 Minuten war das Publikum völlig im Bann des Theaterstückes.
Eingeleitet wurde das Stück von einem Akt der Pantomime. Kurz darauf kam eine Leibwache des Königs auf die Bühne, auf der eine Baustelle angedeutet wurde. Er schien gelangweilt, wurde aber von dem Gackern eines Huhns alarmiert. Nachdem dieses verklungen war, setzte er sich auf die Baustelle und schlief nach kurzer Zeit schließlich doch ein.
Bald betraten einige Bürger die Bühne und mutmaßten, was aus der Baustelle werden sollte. Doch die lauten Geräusche weckten den Wächter der Baustelle, und dieser vertrieb die Schaulustigen.
Einige Zeit später schritt der König majestätisch und mit seinem Gefolge auf den Schauplatz. Er stolzierte zu dem Bauwerk und wollte von seinen Anhängern wissen, was sie in der Baustelle sahen. Wegen einiger falscher Antworten wurde der König wütend und ließ zwei seiner Leute abführen und anschließend köpfen.
Später legte er fest, dass es sich bei diesem im Bau befindlichen Werk um einen Kiosk handelte. Er demonstrierte seine Macht, indem er einen weiteren seiner Gefolgsleute töten ließ, da dieser es gewagt hatte, sich über das Bauwerk lustig zu machen.
Im Schein des Mondes machten sich drei schwarz gekleidete Gestalten an der Baustelle zu schaffen. Sie besprühten ein Plakat, auf dem eine durchgestrichene Krone prangte. Doch die Wächter erwischten sie, und zwei von den Rebellen wurden in Gewahrsam des Königs genommen.
Am Morgen des nächsten Tages versammelte sich das Volk bei dem Schauplatz, um das Urteil des Königs zu erhören. Drei Gefangene wurden auf den Platz geschleppt und dem König zu Füßen geworfen. Dieser entschied sich, sie zum Tode zu verurteilen.
Doch dem Volk gefiel die Entscheidung ganz und gar nicht, und es lehnte sich gegen den Herrscher auf. Gemeinsam überwältigten sie ihn und verurteilten ihn zu Arbeiten in dem noch nicht fertiggestellten Kiosk.
Zu Ende des Stückes setzte sich einer der Rebellen die Krone auf und ernannte sich selbst zum neuen König. Das Volk schien unschlüssig über diese Ernennung.
Nach tosendem Applaus endeten die 20 Minuten voller Begeisterung des Publikums. Auch von der Redaktion des Cursiv-Teams gab es positives Feedback. Man kann gespannt sein, wie sich diese jungen Schauspieltalente noch entwickeln werden.
Jola Wanke und Juliana Zettler
